• Wanderndes Paar hält sich auf einem Waldweg an den Händen.
    Signet - LAUREUS AG PRIVAT FINANZAltersvorsorge

Altersvorsorge: Individuell vorsorgen. Langfristig planen.

Die finanzielle Planung für den Ruhestand ist so individuell wie die persönliche Lebens- und Vermögenssituation. Bestehende Vorsorgelösungen, Einkommen, Vermögen, familiäre Rahmenbedingungen und die eigenen Vorstellungen für die Zeit nach dem Berufsleben bilden dabei die wesentlichen Grundlagen. Deshalb beginnt Altersvorsorge für uns nicht mit der Auswahl eines bestimmten Produktes. Sie beginnt mit einer umfassenden Betrachtung Ihrer heutigen Situation und der Frage, welche finanziellen Ziele Sie langfristig erreichen möchten.

Auf dieser Basis lässt sich erkennen, ob Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen zu Ihrer persönlichen Situation passen können.

  • Analysieren. Verstehen. Optimieren.


    Mehr Klarheit heute. Ein sicheres Morgen.

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    Analysieren

    Ihre Gesamtvorsorge im Überblick.

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    Verstehen

    Lücken und Potentiale erkennen.

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    Zusammenführen

    Gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge zusammenführen.

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    Einordnen

    Auswirkungen von Steuern, Inflationen und Kosten.

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    Ergebnis

    Konkrete individuelle Handlungsempfehlung statt einzelner Produktlösungen.

Paar bei einer Wanderpause in der Natur.“
Lachendes Paar bei einem gemeinsamen Ausflug in der Natur.

Neu ab 2027: das Altersvorsorgedepot

Mit dem Altersvorsorgedepot wird die staatlich geförderte private Vorsorge ab 2027 um eine neue Möglichkeit ergänzt. Im Gegensatz zu bisherigen Riester-Lösungen kann dabei auf eine verpflichtende Beitragsgarantie verzichtet werden. Dadurch kann ein größerer Anteil des Vorsorgevermögens kapitalmarktorientiert investiert werden – beispielsweise über Fonds oder ETFs. Die stärkere Beteiligung an den Kapitalmärkten eröffnet langfristig zusätzliche Renditechancen. Gleichzeitig sind Wertschwankungen und mögliche Verluste zu berücksichtigen. Das Altersvorsorgedepot kann damit künftig einen interessanten Baustein innerhalb der privaten Vorsorge darstellen. Ob und in welcher Form es zur persönlichen Situation passt, sollte jedoch immer im Zusammenhang mit der gesamten Vorsorgeplanung betrachtet werden.

  • Icon - Altersvorsorgedepot - Starttermin

    Start: 01.01.2027

    Mit dem Altersvorsorgedepot kommt ab 2027 ein neuer Baustein für die staatlich geförderte private Altersvorsorge hinzu. Bestehende Riester-Verträge bleiben erhalten. Entscheidend ist, wie sich die neue Möglichkeit sinnvoll in Ihre bestehende Vorsorge- und Vermögensstruktur einordnen lässt.

  • Icon - Altersvorsorgedepot - Förderung

    Förderung sinnvoll einordnen

    Das Altersvorsorgedepot verbindet kapitalmarktorientierte Anlage mit staatlicher Förderung. Zulagen können die Rendite ergänzen. Für die Gesamtstrategie sind jedoch ebenso Anlagehorizont, Steuerwirkung, Kosten und die vorhandene Vermögensstruktur entscheidend.

  • Icon - Altersvorsorgedepot - Spielraum

    Mehr Spielraum

    Im Vergleich zu klassischen geförderten Vorsorgelösungen eröffnet das Altersvorsorgedepot größere Möglichkeiten für eine kapitalmarktorientierte Anlage. Die Ausgestaltung kann stärker an persönlicher Risikobereitschaft, Zeithorizont und langfristiger Vermögensplanung ausgerichtet werden.

  • Icon - Altersvorsorgedepot - Prüfen

    Wechsel individuell prüfen

    Ein Wechsel aus einem bestehenden Riester-Vertrag ist freiwillig und nicht automatisch sinnvoll. Vertragskonditionen, Fördervorteile, Kosten sowie die persönliche Vorsorge- und Vermögenssituation sollten gemeinsam betrachtet werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

FAQ: Fragen zur Altersvorsorge und zum Altersvorsorgedepot

Die private Altersvorsorge verändert sich ab 2027 grundlegend. Hier beantworten wir zentrale Fragen zur Reform, zum neuen Altersvorsorgedepot und zur Einordnung in eine individuelle Vermögens- und Vorsorgestrategie.

Mit der Reform wird die staatlich geförderte private Altersvorsorge neu aufgestellt. Ab 2027 ergänzen Altersvorsorgedepots und neue Garantieprodukte die bisherigen Möglichkeiten. Damit gewinnt insbesondere die kapitalmarktorientierte Vorsorge an Bedeutung.

Für eine langfristige Vermögensplanung sollte die neue Förderung jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, wie sie mit bestehenden Kapitalanlagen, betrieblicher und gesetzlicher Vorsorge sowie weiteren Vermögenswerten zusammenspielt.

Das Altersvorsorgedepot ist eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge, bei der das Kapital chancenorientiert am Kapitalmarkt angelegt werden kann – beispielsweise über geeignete Fonds oder ETFs. Anders als bei klassischen Garantieprodukten steht dabei nicht die Kapitalgarantie, sondern die langfristige Renditechance im Vordergrund.

Neben möglichen steuerlichen Vorteilen sieht das neue System eine Grundzulage von bis zu 540 Euro jährlich sowie unter bestimmten Voraussetzungen Kinderzulagen und einen Berufseinsteigerbonus vor. Für eine individuelle Vorsorgestrategie sind jedoch nicht allein die Förderbeträge ausschlaggebend, sondern Anlagehorizont, Risikostruktur, steuerliche Situation und das bereits vorhandene Vermögen.

Das Altersvorsorgedepot kann einen zusätzlichen Baustein innerhalb einer umfassenden Altersvorsorge- und Vermögensstrategie darstellen. Gerade bei bereits bestehendem Vermögen sollte betrachtet werden, welche Funktion dieser Baustein im Gesamtportfolio übernimmt und welchen Beitrag er zur späteren Einkommensstruktur leisten kann.

Dabei geht es nicht um eine einzelne Produktentscheidung, sondern um das Zusammenspiel von Vorsorge, freien Kapitalanlagen, Immobilienvermögen, Liquidität und gegebenenfalls unternehmerischem Vermögen.

Bestehende Riester-Verträge genießen Bestandsschutz und können grundsätzlich mit den bisherigen Konditionen und der bisherigen steuerlichen Förderung fortgeführt werden. Eine automatische Umstellung auf das neue Altersvorsorgedepot erfolgt nicht.

Ob Weiterführung, Anpassung oder ein Wechsel in die neue Förderwelt sinnvoll ist, sollte individuell geprüft werden. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass ein Wechsel von einem bestehenden Riester-Vertrag in das Altersvorsorgedepot grundsätzlich eine einmalige Entscheidung darstellt: Eine spätere Rückkehr in die bisherige Riester-Förderung ist nicht vorgesehen.

Neben der Förderung spielen daher unter anderem bestehende Garantien, Vertragskosten, Restlaufzeit und die Einbindung in die gesamte Vermögensstruktur eine wichtige Rolle. Ein möglicher Wechsel sollte entsprechend sorgfältig geprüft und auf die persönliche Vorsorgesituation abgestimmt werden.

Neue Riester-Verträge nach bisherigem Modell können noch bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen werden. Für Neuabschlüsse steht ab dem 1. Januar 2027 die reformierte Produktwelt zur Verfügung.

Ob ein Abschluss nach bisherigem Recht noch sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Maßgeblich sind die persönliche Ausgangssituation, die steuerlichen Rahmenbedingungen und die langfristige Vorsorgestrategie.

Eine Vorsorgelücke ist nicht ausschließlich die Differenz zwischen der späteren Rente und dem heutigen Einkommen. Entscheidend ist vielmehr, welche finanziellen Mittel im Ruhestand benötigt werden, um den gewünschten Lebensstandard und die persönliche Vermögensplanung langfristig aufrechtzuerhalten.

Dazu betrachten wir neben gesetzlichen und betrieblichen Renten auch private Vorsorge, Kapitalvermögen, Immobilien, laufende Verpflichtungen, Inflation, Sozialversicherung, Steuern und geplante Vermögensübertragungen. Erst aus dieser Gesamtbetrachtung ergibt sich ein realistisches Bild.

Altersvorsorge ist so individuell wie der einzelne Mensch. Staatlich geförderte Altersvorsorge kann ein Baustein sein – sie ersetzt jedoch keine ganzheitliche Vermögensplanung. Gerade bei umfangreicheren Vermögensstrukturen kommt es darauf an, unterschiedliche Anlage- und Vorsorgeformen sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Ziel ist deshalb nicht, möglichst viele Vorsorgeprodukte zu kombinieren, sondern eine Struktur zu entwickeln, die zu Ihrem Vermögen, Ihrem Liquiditätsbedarf, Ihrem Anlagehorizont und Ihren persönlichen Zielen passt.

Die Digitale Rentenübersicht bündelt zahlreiche Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge und schafft damit eine gute Grundlage für eine weiterführende Vorsorgeanalyse.

Eine vollständige Vermögensübersicht ersetzt sie jedoch nicht. Freie Wertpapierdepots, klassische Fondsanlagen, Immobilien oder Unternehmensvermögen werden beispielsweise nicht automatisch berücksichtigt. Für eine fundierte Ruhestandsplanung sollten diese Werte deshalb ergänzend in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.

Die Digitale Rentenübersicht kann über das offizielle Online-Portal der Deutschen Rentenversicherung abgerufen werden. Für die erstmalige Anmeldung werden unter anderem die persönliche Steuer-ID, ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion sowie die zugehörige PIN benötigt.

Die dort verfügbaren Daten können anschließend eine wertvolle Grundlage für die persönliche Vorsorgeanalyse bilden.